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Einladung zum Seminar EnergieLERNtage in Dessau und Arnstadt

Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen - gezielte Konzeption und Realisierung ihrer Projekte!

Hiermit möchten wir Sie zum Seminar „EnergieLERNtage“ einladen. Diese Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich mit Ihren eigenen Strukturen, energetischen Problemstellungen als auch den Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätzen zu beschäftigen. Ein erfahrenes Team an Referenten widmet sich dazu ihren konkreten Fragestellungen.

Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf, wie konkrete Projekte zur Energieversorgung und Energieeffizienz gezielt geplant und umgesetzt werden können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zu den Förderbestimmungen im Bereich Energie, KWKG und energetischer Sanierung lernen Sie in vier thematischen Blöcken, welche Faktoren von einer erfolgreichen Projektplanung bis zur Umsetzung berücksichtigt werden müssen.

Unsere nächste Veranstaltung findet am 09. und 10. Juni bei SolarWorld Industries in Arnstadt (Thüringen) statt.

SolarWorld Industries Thüringen, Robert-Bosch-Str. 1, 99310 Arnstadt

Hier können Sie das Veranstaltungsprogramm inkl. Anmeldebogen herunterladen.


Durch die begrenzte Teilnehmerzahl des Seminars kann gezielt auf Fragestellungen aus Ihrem Umfeld eingegangen werden.
Melden Sie sich bitte rechtzeitig an und reichen Sie im Vorfeld der LERNtage Ihre Problemansätze aus den Schwerpunktbereichen des Seminars per E-Mail  () ein.

Der Teilnehmerbeitrag für die Veranstaltung konnte durch die finanzielle Unterstützung durch das BMBF- Projekt "Wärme neu gedacht" auf 99,00 € zzgl. 19% MwSt. reduziert werden.
Der Betrag wird Ihnen nach Ihrer verbindlichen Anmeldung in Rechnung gestellt und ist vor der Veranstaltung zu entrichten. Eine Stornierung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Die Veranstaltungsreihe „EnergieLERNtage“ wird im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes „Wärme neu gedacht“ gefördert. Das Projekt begleitet den Prozess zur Wärmewende in Ostdeutschland.

 

Kopernikus-Projektskizze eingereicht

Januar 2016

Die Faktor-i³ GmbH hat im Rahmen der Initiative „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit weiteren Partnern eine Projektskizze eingereicht. Das Projektkonsortium besteht aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen, maßgeblich aus den neuen Bundesländern und stellt das Thema Systemintegration/Transformation und Vernetzung der Energieversorgung in den Mittelpunkt seines Antrages.
Mit der Erarbeitung konsistenter Konzepte zur Gestaltung eines nachhaltigen deutschen Energiesystems will das Projektkonsortium sich in die Ausgestaltung und weitere Entwicklung der Energiewende einbringen. Anhand von systemanalytischen Untersuchungen in einer Modellregion der sächsischen und brandenburgischen Lausitz sowie mit thüringischen und sachsen-anhaltinischen Partnern werden Ansätze einer nachhaltigen Energieerzeugung, -umwandlung, Speicherung und Nutzung überprüft. Dabei sind soziale, ökologische, ökonomische und technische Aspekte sowie der regionale, nationale und gesamteuropäische Kontext zu berücksichtigen. Einen wichtigen Beitrag sieht das Konsortium dabei in der Integration und Verschmelzung der verschiedenen Komponenten des Energiesystems in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. Das Thema Elektromobilität kann hierbei eine treibende wie systemstabilisierende Rolle spielen.

Neben Partnern aus Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen wie der Fraunhofer-Gesellschaft sind eine Vielzahl an Industrie- und Wirtschaftsunternehmen sowie regionale und zivilrechtliche Akteure in das Vorhaben eingebunden. Die Faktor-i³ GmbH übernimmt im Rahmen des Projektkonsortiums eine koordinierende Stellung.

Die Kopernikus-Projekte sind auf einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren angelegt. Durch diese langfristige Ausrichtung und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie sollen Ergebnisse aus der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung geführt werden.  Die Sozialwissenschaften und Vertreter der Zivilgesellschaft werden in besonderem Maße eingebunden, um Konzepte zu entwickeln, die mit den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an die Energiewende vereinbar sind.

 

Feierliche Übergabe des 1. Bauabschnittes "Nahwärmenetz Sebnitz"

Sebnitz, den 24.04.2015

Am 24.04.2015 wurde der 1. Bauabschnitt "Nahwärmenetz Sebnitz" feierlich übergeben. Umweltminister Thomas Schmidt, Landtagsabgeordneter Jens Michel und Oberbürgermeister Mike Ruckh machten sich vor Ort einen Bild über den Fortschritt der Baumaßnahmen.

Mit der Errichtung des Nahwärmenetzes in Sebnitz werden 68 Altkesselanlagen durch eine innovative und klimafreundliche Versorgung ersetzt. Die Realisierung des ca. 4 Mio. Euro teuren Projektes erfolgt auf Basis eines so genannten Energieeinsparcontractings und wird durch Mietlösungen von Effizienz- und Speichertechnik durch die Energiegenossenschaft Chemnitz-Zwickau eG ergänzt. Kern des Energieeinsparcontractings ist, dass die Fa. SIEMENS die gesamten Investitionskosten für das Heizhaus und das Wärmenetz sowie die Wartung und den Service für diese komplette Anlage für die nächsten 10 Jahre vollständig als Dienstleistung übernimmt. Nach der Refinanzierung geht die Anlage in das Eigentum der Stadt über.

Mit dem neuen Wärmenetz kann durch intelligentes und innovatives Management der technischen Anlagen eine Einsparung von 94 % CO2 in Höhe von ca. 4.230 t/a erzielt werden. Mittlerweile haben sich verschiedene Kommunen das Modellprojekt angeschaut und denken über eigene, gleich geartete Versorgungslösungen nach.

 Besichtigung Heizhaus  Besichtigung Hausanschlussstation  Baurundgang

Fernwärmeprojekt in Sebnitz wird zum Exportschlager

"Wohneinheiten an der Lutherstraße werden an das Fernwärmenetz angeschlossen"

Das erste Teilnetz für die kommunalen Gebäude Turnhalle, Kindergarten und Schule Sebnitz ist in Betrieb genommen. Nun werden auch die ersten Wohnblöcke mit Wärme versorgt. Mitarbeiter der Siemens AG und der Firma Hentschel Gebäudetechnik koordinierten die Anschlussarbeiten an den jeweiligen Hausanschlussstationen der Wohnungsbaugesellschaft Sebnitz mbH und der Wohnungsgenossenschaft Sebnitz eG.

Mit dem Anschluss der Wohneinheiten an der Lutherstraße sind nun ca. 230 Wohnungen an das Fernwärmenetz angeschlossen. „…damit haben wir bereits 2/3 der Wärmeleistung bereits auf eine umweltfreundliche Energieversorgung umgestellt…“ konstatiert der Bauleiter der SIEMENS AG Sven Gamille. Parallel dazu erfolgt der Ausbau der Leit- und Sicherungstechnik im Heizhaus an der Schule.

Bis Mai 2015 folgt etappenweise der Anschluss weiterer vier Unternetze und damit weiterer ca. 350 Haushalte. Der Abschluss der Außenarbeiten an der Schule soll bis Anfang Mai erfolgen.

Viele Interessenten aus kommunalen Verwaltungen und aus der Wohnungswirtschaft besuchen derzeit Sebnitz, um sich die Vorzüge dieses Infrastrukturprojektes aber auch den Weg von der Initiierung bis zur Umsetzung erklären zu lassen.